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Besteuerung von Immobilienerwerb und Immobilienbesitz in Griechenland - angekündigte Änderungen zum Frühjahr 2013

Das Griechische Wirtschaftsministerium hat angekündigt, im Frühjahr 2013 einen umfassenden neuen Gesetzesentwurf zur Besteuerung von Immobilien einzureichen. Ziele der Neuregelungen sind - neben der Verbesserung der Steuereinnahmen -  auch die Vereinfachung der Regelungen und Verfahren.

Bisherige Eckpunkte der Diskussion:

  • Einführung einer neuen und einheitlichen Immobilien-Vermögenssteuer mit progressivem Charakter.
    Diese soll die früher geltende einheitliche Immobiliensteuer (in den Jahren 2008 und 2009), bzw. die ab 2010 wieder eingeführte Vermögenssteuer für Immobilien von hohem Wert ersetzen. Ebenso soll die Sonderabgabe für Immobilien mit Stromanschluss (Εκτακτο Ειδικό Τέλος Ηλεκτροδοτούμενων Δομημένων Επιφανειών, Ε.Ε.Τ.Η.Δ.Ε.) abgeschafft und durch die neue Steuer ersetzt werden.

    • Kommentar: Nachdem zunächst ab 2008 die zuvor geltende Vermögenssteuer für Immobilien mit hohem Wert abgeschafft wurde und durch die einheitliche Immobiliensteuer (E.T.AK.) ersetzt wurde, diese dann ab 2010 wieder abgeschafft wurde und die Immobiliensteuer für Immobilien mit hohem Wert wieder eingeführt wurde, dann kurz darauf in 2011 die Sonderabgabe für elektrifizierte Gebäude eingeführt wurde (die über die Stromrechnung erhoben wurde), wäre es grundsätzlich schon allein aus Gründen der Planungssicherheit sehr zu begrüßen, wenn all diese Steuern und Abgaben durch eine einheitliche Steuer ersetzt werden, sofern diese dann im Wesentlichen beibehalten wird.

  • Für die neue einheitliche Immobilien-Vermögenssteuer wird wahrscheinlich ein Steuerfreibetrag von 50.000,- EUR eingeführt werden. Hier sind derzeit aber auch auch 0,- EUR und 100.000,- EUR in der Diskussion.

  • Neuregelung des sogenannten Objektiven Werts (Besteuerungsgrundlage bei Immobilien), der sich stärker am tatsächlichen Wert orientieren soll.

  • Absenkung der Steuersätze für Erbschaftssteuer, Elternschenkung, und Grunderwerbssteuer (FMA).

  • Neuregelung Steuerverfahrensrecht und Neuregelung des Einkommensteuergesetzes geplant. Zielsetzung ist die Vereinfachung des Verfahrens und die Anpassung der Gesetze an die Marktrealität.





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* gem. Art. 7 Nr. 2 PD 152/2000

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